Montag, 30. April 2007

Arbeitsreiche Woche

Hallo Ihr,
die Woche ist nun beim Abklingen. Es war wieder mal aufregend, geklaute Handys, Reunionen, viele interessante Arbeitstreffen mit interessanten Projekt Ideen. Da alles in den Anfängen steckt kann ich euch nicht garantieren wie lange ihr mich noch los seiht oder ob ich noch länger hier bleiben werde.
Es ist noch zur Kurz um zu wissen wie die Hindernisse aussehen werden die sich mir vielleicht entgegen stellen und ob ich sie meistern kann.

Mein geklautes Handy wird mich Morgen noch auf trapp halten. Es wird benutzt. Ich werde als Morgen mal zum peruanischen Anbieter gehen und schauen ob sie ihre Chips orten können. Meine Gastmutter hat Vorgestern meine Nummer angerufen und hatte eine männliche Stimme dran, sie hat es sich nicht nehmen lassen mit: "Wie bekomm ich wohl dieses Handy wieder" den Dieb zu schocken, der dann schnell auflegte ;). Mein deutsche Chip ist auch futsch der ist so klein der ist beim Umzug vom Hostel her her wohl verloren gegangen. Ich hatte ihn die 4 Monate in Argentinien so gehütet. Ich muss also auch meinen deutschen Anbieter wieder anrufen. Ja Handy weg, ja Chip auch weg, aber nicht zusammen !? Keine Erklärung auf die ich mich freue.

Das Klima wechselt jetzt, ich habe jetzt 2 Decken auf meinem Bett und man kann morgens und nachmittags beobachten wie der Nebel vom Meer in die Strassen von Miraflores zieht. Es sieht irgendwie schön aus, doch wie ich mich fühlen werde wenn der Nebel im Winter nicht mehr wegziehen will? Mann muss sehen, nicht überall in Lima wird Dauernebel herrschen.

Ich werde die kommende Woche meine erste Reise in Peru machen. Ich werde mit der Empleada meiner Familie nach Huancayo fahren. Dort kommt sie her und sie ist auf einem Fest dort über das Wochenende, sie hat mich eingeladen mit zu kommen. Von dort werd ich bestimmt viel zu erzählen haben. Ich will es für Heute gut sein lassen. Von den Bussen hier werd ich euch ein andermal erzählen.

Samstag, 28. April 2007

Haben wir was gelernt?

Sorry ich hab gerade meinen Moralischen.
Ich komme gerade aus dem Kino, Sofie Scholl hab ich geguckt im Original mit spanischem Untertitel.
Ich weiß nicht, aber irgendwie hab ich das Gefühl wenn ich nicht in Deutschland bin, bin ich sensibler für mein Zuhause. Ich kannte die Geschichte der Geschwister Scholl (wer kennt sie nicht?)doch hat es mich ab der Mitte der Filmes nicht mehr los gelassen.
Die Aussage das die Gesetzte früher zum Schutz der Meinungsfreiheit da waren und Heute die selben Gesetze die frei Äußerung verbieten. Das es notwendig war, endlich zu sagen, dass die Juden nicht freiwillig umzogen (wären die Glücklich gewesen hätte sie das tun können!)
Muss ich es mir gefallen lassen das der Geheimdienst meines Landes meinen Computer durchsucht und wenn er dabei erwischt wird eben solange pausiert bis man die gesetzliche Grundlage dafür schafft.
Muss ich hier die vielen tausend Kilometer weit weg von zu Hause, mit der Schande leben, dass in meinem Land die rechte Bewegung wieder stärker ist denn je UND dass niemand (dessen Aufgabe es wäre, wie die der Politiker) endlich offiziell diesem Irrsinn ein Ende bereitet.
Hier, herzlich aufgenommen von einer Familie wo die Gross-Eltern trotz evangelischem Glauben im Holocaust umkamen, weil sie vor Generationen Juden waren, muss ich beschämt erzählen, dass wir einen Landtag mit NPD Beteiligung haben und es zum 1. Mai einen Aufmarsch wie in den 30ern des vergangenen Jahrhundetrs geben wird.
Ich bin beschämt, und ich war zu tieft traurig jetzt im Film die letzten Tage mit Sofie Scholl zu verbringen, deren Mut und tiefer Überzeugung in das Gute und in den geraden Weg (warum sage wir rechter Weg? Hier sagt man derecho, das heißt gerade)ihr noch Heute Bewunderer einbringt und die mit 21 Jahren ohne das Recht auf einen fairen Prozess sterben musste.
Lasst uns für unsere Überzeugungen fair, gerecht, gerade und friedlich eintreten.

Freitag, 27. April 2007

Montag, 23. April 2007

Sonntag, 22. April 2007

deutsches Praktikantentreffen

Gestern Nachmittag war bei der Sekretärin des Kanzlers der deutschen Botschaft ein Praktikanten-Treffen.
Bis auf eine Peruanerin waren Deutsche aus allen Teilen Deutschlands da, die hier bei unterschiedlichen Organisation, vom CVJM bis zum DED, Praktika machen oder ihren Zivildienst ableisten.
Die meisten mehr oder weniger jünger als ich aber durchweck interessante Themen und interessante Menschen. Da war es nicht mehr so wild, dass ich jetzt ohne Handy bin. Auch wenn es etwas schmerzte das ich den Abend mit einigen der Besuchern noch mal durchgehen musste, wann und wie das Telefon wohl abhanden gekommen ist. Ich bin auch irgendwie froh das es "nur" mein Handy was mir bis jetzt auf dieser Reise abhanden gekommen ist, die Bikini-Hose die in Argentinien irgendwann weg war zählt mal nicht.

Abends war ich, nur für 2 Stunden, mit drei der dort kennengelernten Mädels dann noch im Bierhaus in Miraflores. Ich bin dann nach Hause und mir sind auch fast vor Müdigkeit die Augen zugefallen, in der vorigen Nacht hatte ich auch Grund der Aufregung ja nur bedingt geschlafen.

Heute werde ich zu Hause bleiben und eins der alten entwicklungspolitischen Bücher aus der Privat Bibliothek meiner Gastfamilie lesen.

Samstag, 21. April 2007

beklaut

nur ein kurzes Tagesupdate.
Es ist ziemlich sicher das mir mein Handy letzte Nacht geklaut wurde.
Falls in dieser Sachen noch ein positive Wendung eintritt. Infos hier

enseñar

Hi,
ich hab Heute meine erste Deutschstunde gegeben, ja die Julia das Rechtschreibgenie. Ist ganz schön anstrengen aber macht auch Spass. Ich hab meine Englisch-Spanisch Lehrbuch genommen und so zu sagen die Einheit selbst gebaut. Namen, Alter und Nationalität waren die Themen Heute, zusammen mit den dazugehörigen Verben und Pronomen.
Ich lern dabei ja auch mehr Spanisch.
Nachher geh ich wieder auf ne WG Party, aber Heute will ich nicht in nen Club und auf Trinkspiele hab ich nur begingt Lust ;). Ich wollt Morgen Vormittag eigentlich auf den Biomarkt und nachmittags ist ja dieses deutsche Studenten- und Praktikanten-Treffen, ich will ja nicht schon wieder den ganzen Tag zum Auskurieren brauchen.
schönes Wochenende Euch

Freitag, 20. April 2007

Donnerstag, 19. April 2007

Umzug - Einkaufsdramen

Ich weiß gar nicht ob ich euch erzählt hab, ich wohn zur Zeit in einer Einliegerwohnung, nur ist diese nicht unten sondern oben auf dem Dach des Hauses. Über mir gehts noch ein Stockwerk höher, da ist noch ein Arbeitszimmer mit ganz vielen Büchern.
Morgen nach dem Frühstück zieh ich um ich finde eh auch nett und super Luxus, dass ich ihn der Wohnung wohnen darf. Ich zieh in ein Zimmer mit Tür direkt in den Garten, das Zimmer ist einen Tick kleiner als ein Wohnheimzimmer. Die Nachbartür, auch direkt in den Garten, führt in das Badezimmer das ich dann benutzen werde. Das Zimmer ist das sogenannte Empleada-Zimmer, das hier viel Häuser in Lima haben. Die Empleada, die hier in meiner Gastfamilie arbeitet, hat schon Enkel und fährt abends immer nach Hause und am Wochenende arbeitet sie nicht.
Ich war Heute nachmittag einkaufen an der Kasse viel mir auf das ich mein Geld zu Hause gelassen hatte. Ich hab die Kassiererin gebeten trotzdem alles zu buchen ich würd dann mit Geld wieder kommen. Ich muss mich gut ausgedrückt haben und einen zuverlässigen Eindruck gemacht haben. Meine vollen Einkaufstaschen wanderten an die Gepäckaufbewahrung wo ich sie dann nach dem Bezahlen eine halbe Stunde später abholen konnte.
Gestern wollt ich mir eine Jeans kaufen, meine Hose hängt ja noch glücklich und zufrieden auf der Wäscheleine im Strandhaus zusammen mit meinem deutschen Mobilfunkchip, was mir Montag aufgefallen ist. Ich hab Hosen mit Weite 24 (inch) gefunden, öhh ja es gab auch Hosen Weite 32, doch da wäre da hinsetzten wieder ein echtes Abenteuer geworden. Hose kaufen wird also noch spannend weil mit einer Jeans und einer Trekkinghose (mein Zimmermannhose ist für etwas kältere Temperaturen) bin ich etwas knapp für den Lima-Winter bestückt.

Dienstag, 17. April 2007

Neues Ich

In letzter Zeit lese ich und höre ich immer öfter, dass Menschen die alleine reisen, in ein Land in dem sie so etwas wie einen Kulturschock erleben, sich eine ganz neue Persönlichkeit bilden. Also nicht absichtlich, sondern sie bekommen einen Schock und sie sind ganz Nackt, ohne irgendwelche Masken, es zerflückt sie und dann werden sie neu und ganz.
Ich denke manchmal darüber nach ob ich anders bin als früher. Ich bin mir ganz und gar nicht darüber sicher. Den Schock den kenne ich, die Panik, oh nein du bist gleich ganz alleine in einem neuen Land, ein neuer Kontinent, wie bescheuert warst du eigentlich? Ungefähr so ging es mir als ich in der Holzachterbahn in Soltau saß und sie losfuhr und ich nicht mehr aussteigen konnte.
Aber, bin ich neu. Noch mehr als vorher bin ich auf der Suche nach dem Möglichkeit mein Leben so leben zu können, dass ich stolz sein kann auf das was ich gemacht habe. Ich will nicht arbeiten nur des Lebens- bzw. leben der Arbeit-wegen. Diese Art, schon deswegen da ich dies zur Zeit ja nur für machen würde nicht noch für eine Familie die dieses Opfer von mir bräuchte, wäre im Grunde nicht anders als die von vielen Menschen hier. Die jeden Tag, bis auf den Sonntag, von morgens bis abends arbeiten um zu überleben.
Wir sind doch nicht nur zum Überleben hier, wo bleibt die geistige Arbeit die Suche nach der Antwort auf der Frage, warum bin ich eigentlich hier?
Das ich auf dieser Suche bin, wusste ich ja eigentlich auch schon vorher nur bin ich jetzt noch immer an ihr interessiert.
Meine Frage Heute, Gestern und auch noch Morgen ist, wie kann ich meine Verpflichtungen nachkommen, Rechnungen, Kreditrückzahlungen, Vorsorge für meine Alter und trotzdem diesen Weg weiter gehen.
Wir dürfen gespannt sein.

Sonntag, 15. April 2007

Nur ein Bierchen

So, jetzt bin ich soweit um den Blogeintrag zu schreiben.
Den Tag über geschlafen und mich etwas auskuriert ;).
Ich bin Gestern Abend noch mal raus um ein Bierchen zu trinken, also bin ich zum Hostel spaziert und hab mir da ein Bierchen gekauft und ein bissel mit den Leuten da gequatscht. Nach 2 Bieren wollten zwei dann weiter zu einer Party in das Longstay Haus, dort wohnen Leute die mehr als einen Monat bleiben ist wie eine grosse WG mit 13 Leuten.
Vorher an der Tankstelle vorbei und ein Six-Pack gekauft. In der WG angekommen dann erst mal allen vorgestellt worden, dort sind Leute aus Frankreich, Schweden, Columbien und Deutschland. In der WG gings dann an Trinkspiele und gegen 1 Uhr gings weiter in einen Club.
Von Dort bin ich dann um halb 4 nach Hause aufgebrochen. Zu Fuß, alleine ohne ganz klar darüber wo ich eigentlich bin. Aber keine Angst, ich glaub Betrunkene haben einen Schutzengel. Ich bin relativ direkt nach Hause gelatscht und angequatscht hat mich niemand und Heute Morgen hat meine Gastfamilie mir erzählt das sie mich nicht gehört haben, ich war also ziemlich leise.
Ja aber machen konnte ich den Tag über nicht so wirklich etwas ich war etwas angeschlagen.
In 1 1/2 halb Stunden bin ich verabredet, Gestern im Club war noch eine Französin aus einer anderen WG, die manchmal ins Hostel kam als ich da noch wohnte. Sie will mich da abholen für einen Geburtstag. So richtig Lust hab ich noch nicht und ich bin mir nicht sicher ob sie es noch weiß wie war nämlich auch ziemlich betrunken Gestern.

So, wie ihr schon merkt hätte ich den Blogeintrag auch von einer durchzechten Nacht in Hamburg schreiben können.

Nur davor Gestern Nachmittag war ich mit der Schwester meiner Gastgeberin in den Norden von Lima gefahren, irgendwann nur noch wüstige Berge und die Strasse. Bis zum nächsten Flusstal. Dort Lebt eine Deutsche, sie macht Maltherapie und hat eine knapp 18 jährige Tochter. Sorgen macht sie sich jetzt schon wie sie nach der Schule, 300 US$ im Monat, dann die Uni zahlen kann, sie hoffen auf ein Stipendium.

Im Auto hab ich mit Renata, der Schwester meiner Gastgeberin, viel gesprochen und sie hat mir ein bissel die Geschichte ihre Familie erzählt, Flucht im 2. Weltkrieg, Situation später in Peru und während des Bürgerkrieges.
Davon später mehr.

Freitag, 13. April 2007

Reunion 1

Ja Heute mal ganz anders.
Ich komm gerade von einem arbeitsreichen Tag nach Hause. Wenn ich bis jetzt nicht wusste was ich tun soll, bin ich jetzt für die kommenden Jahre beschäftigt ;).
Den Morgen über hab ich, mit zwei anderen Deutschen, Konzepte entworfen für Arbeitsberichte, Berichte von Arbeit mit Behinderten Kindern und ihren Familien, Berichte über Umfragen (Bevölkerung/Umwelt usw.) und Berichte über die allgemeine Situation in einem Bario.
Dabei sind wir dazu gekommen in 14 Tagen alle Zivis, Volontäre und Praktikanten die wir kennen zusammenzubringen. Zum Kennenlernen, zum Lernen von einander und zum vernetzen um auch in Zukunft eine gute Arbeit hier machen zu können. Vielleicht so etwas wie ein Vernetzungskaffee hier in Lima zu gründen.
Später am Tag hatten wir eine Reunion in einer Schule für behinderte Kinder in Villa Salvador.
Wir wollen unterstützen zu Seite stehen, wenn die Eltern sich gemeinsam Projekte überlegen, für ihre Kinder, die zu gross für die Schule geworden sind. Vielleicht etwas wie unsere Behindertenwerkstätten, oder ein Kaffee in dem Behinderte arbeiten. Heute bei diesem ersten Treffen sollte sich die Eltern ersten Ideen für Projekte sammeln, in 14 Tagen treffen wir uns wieder und bis dahin sollen sie überlegen welche der Ideen umsetzbar wäre und wo sie sich unsere Unterstützung für die Verwirklichung vorstellen können.
Die Stimmung auf der Reunion war toll, ich war auch immer wieder einen Lacher wert, wenn ich versucht habe mich auszudrücken und es mir manchmal einfach total an Worten fehlte. Ich hab ein Gutes Gefühl und freu mich auch sehr auf das erste Vernetzungstreffen der ganzen freiwilligen Helfer. Nebenbei ensteht auch immer mehr Arbeit für mich, als Informatikerin. Es gibt so viel zu tun, und nicht nur hinter meinem Rechner.

fröhliche Grüsse

Mittwoch, 11. April 2007

Lernen

Heute gibts eigentlich nicht viel zu erzählen und das was ich erzählen kann, könnte überall spielen.
Seid Gesten Nachmittag sitz ich vor dem Rechner, runterladen von Entwicklungsumgebung, neuen Paketen, Tools und Dokumenten.
Konfigurieren und abstimmen der Komponenten, und lesen ganz viel. Wie war das noch mit SQL welches Schema wofür usw.
Die Entwicklungsumgebung läuft, auch wenn ich mich beeilen muss, da ich für einige Tools nur Try-Lizensen hab.
Bei diesem tun ist eigentlich egal wo auf der Welt ich sitze, nur ich hab die Strassengeräusche von Lima ;) zusammen mit dem Zwitschern der Wellensittiche.
Was ich noch gemerkt hab ist, da sich mir da einen ordentlichen Batzen Arbeit aufgehalst habe und noch ist nicht klar ob die etwas finanstärkere NGO Interesse an meiner Arbeit zeigen wird und und Hilft mich hier in Lima zu unterhalten.
Aber dies (das Geld) ist ja nicht alles, ich hab Lust das Projekt durch zuziehen.
Ich halte euch auf dem laufenden und wenn es irgendwann buntiklicki aussieht gibts auch mal nen Screenshoot, bis jetzt ist nur Java und SQL zu sehen.

Sonst noch kurz zum Wetter, dank Roger zeigt mein Widget auch wieder das Wetter an, wir hatten den Tag über 28° und Sonne :).

Grüsse

Sonntag, 8. April 2007

Ostern am Strand

Hey ihr,
sonnige Grüsse über den Atlantik.
Ich komm gerade von meinem Osterwochenende wieder, ich war ja ins Strandhaus der Familie der sehr sehr guten Freundin meines Vater eingeladen.
Schwimmen im Pazifik, in der Sonne sein, leckere Muscheln essen mit Aji und Zwiebeln und frischem Limonen Saft und in der Nacht von deinem Schlafsack aus dem Schlagen der Wellen an den Strand lauschen.
Ich hatte eine schöne Zeit hab auch noch einiges gelernt über die Familien die eine Mischung aus so vielen Ländern sind und hatte viel Spass damit manchmal einfach nur da zu sein und dem Leben zu lauschen.
Wieder zurück in meiner jetzigen Unterkunft gehts wieder los. Hier kann ich sicher noch bis kommenden Freitag bleiben. Eine neue Unterkunft muss her.
Mit einer Sache kann ich euch beruhigen, Arbeit hab ich genug. Es ist mit Sicherheit eine Software zu erstellen, für die Kleinstkredite. In einer heilpädagogische Waldorfschule soll ich bei der Verwaltung des Biogartens Hilfestellung leisten. Für den einen Schwerpunkt reicht wahrscheinlich eine einfacher OpenSource Kalender, den man erweitern kann mit Notizen und der wöchentlich oder monatlich die anstehenden Aufgaben ausspuckt.
Die andere Fragestellung ist die Ertragsberechnung und eine Hilfestellung für eine Optimierung dieser. Wie ich das manage weiß ich noch nicht, ich will mir das offen lassen bis ich den Anbauplan gesehen hab.
Dann soll ich mit einem Kollegen für ein Pueblo Joven, Pamplona Alta, eine "Bevölkerungsstudie" mit Schwerpunkt auf Müll und Wasser machen.
Für die oben genannten Projekte ist zur Zeit noch nicht klar ob es eine Bezahlung oder vergleichbares geben wird. Die Ressourcen für die Projekte sind so klein das ich mir im Besten Willen nicht vorstellen kann etwas für meine Leben davon abzuzwacken, und ja ich weiß das ich auch leben muss, aber diese Aufgaben klingen so spannend ich will mir diese Erfahrung nicht durch die Lappen gehen lassen.
Eine positive Sache (finanziell gesehen) hab ich, ich werde ab nächsten Freitag Computernachhilfe geben. Ich krieg 10 U$ pro Stunde + Fahrgeld und Essen. Das ist eine Vergütung die eigentlich schon unverschämt gut ist. Mal sehen wie lange die mich brauchen ;). So lange sie mich brauchen, würde diese Stelle knapp meine Kosten decken.
Schauen wir nach vor!
Passt auf euch auf!

Mittwoch, 4. April 2007

Kegeln

Ich muss dann doch jetzt mal schreiben, ich komm gerade vom Kegeln, nein Fragt mich nicht ob ich wieder in Deutschland bin.
Ich komm gerade aus dem Deutschen Klub, da hab ich mit aller Art von Deutschen die in Botschaft, deutscher Schule oder EU Projekten Arbeiten zusammen gekegelt.
Was ist zwischen Lima und Buenos Aires so anders?
Mein eigenes persönliches Erleben!
Lima, der Verkehr und das Leben auf der Strasse ist ein Wahnsinn, chaotisch und voller Leben, man kann den Verkehr fast nicht voraus ahnen. Ich hab von diesem Chaos bis jetzt nur gute Seiten erlebt, diese Schnellentschlossenheit und Lebendigkeit hat auch noch andere Seiten.
Auf der anderen Seite bin ich hier gleich irgendwie in einen Menschenkreis hinein gerutscht den ich bisher nur vom erzählen kannte. Deutsche die im Ausland leben, in einem Ausland wo eben doch die Gefahr besteht das einem etwas passieren kann. Viele der Diplomaten, Lehrer und deutsch Peru-Residenzer wissen ihre Kinder nach der Schule sicher im Deutschen Klub aufgehoben.
Für mich aus etwas ärmlichen Mittelklasse Verhältnissen ist das ne völlig andere Welt. Ich bin für Donnerstag jetzt eingeladen einen Teil Osterns am Strand zu verbringen. Dort hat die Hälfte der Leute von Heute Abend Häuser.
Soviel die kurze Expression von Heute Abend. Ich muss Morgen früh hoch, werd Morgen im limaischen Boden wühlen und Eco Silos verbuddeln.
Bald auch mehr

gute Nacht, bzw. guten Morgen (Hier ist gerade punkt 12 Uhr nachts und wir haben Wahnsinns Vollmond, Laut meiner Uhr bei euch in Deutschland knapp 7 Uhr morgens)